Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz

Hier kann man einen eigenen Thread zu seinen Team erstellen. Verlinken kann man diesen dann im Spiel selbst unter dem Menüpunkt "Profil".

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Elmo-Tours
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Post by Elmo-Tours » Wed Apr 15, 2026 11:58 pm

Rennbericht 15.04.2026 Et2 O Gran Camino: Camiño de Lugo

Zweite Top10 Platzierung in Folge

Heute, liebe Leser*innen, halten wirs kurz und knackig, denn es war nicht so wirklich viel los auf der zweiten Etappe der Historienrundfahrt O Gran Camino. Spulen wir die ersten 140km also auf zweifacher Geschwindigkeit vor: Startschuss - 9-köpfige Gruppe - Donaldo und Teo dabei - Gruppe zerfällt bis zum Alto de Nocedo 20km vor dem Ziel - dort verschärfen die Bergfahrer erwartungsgemäß das Tempo.

Nun galt es für Sabando und Pinto dranzubleiben bzw. nicht zu weit zurückzufallen. Dies gelang recht gut. Beide zeigten sich trotz des neuerlichen Rummels um ihre Personen, aufgrund einer ausführlichen Berichterstattung auf der Plattform Youtube, bei der beide eine besondere Erwähnung fanden, gewohnt konzentriert und schafften den Sprung in die Verfolgergruppe, die sich aufmachte, den Vorsprung der Kletterspezialisten zu egalisieren. Da auch das gelang rollten beide Elmos zusammen mit den Besten gen Ziellinie und hielten im Massensprint nochmal voll rein. Es reichte immerhin für einen 7. Platz von Pinto und PLatz 18 für Sabando. Stefan Zander folgte auf Platz 26. Der gestern noch aufgrund seine fantastischen Manöver zum kämpferischsten Fahrer gewählte Dagoberto Pato ließ es heute eher mit Helferaufgaben im Feld betraut eher ruhig angehen und genoss seine erste Etappe mit einem Sondertrikot. Da am Berg die gestern noch so starken Flach-Zeitfahrer gesiebt worden, verbessert sich Sabando zwischenzeitlich auf den 3. Rang im Gesamtklassement. Auch Pinto verbesserte sich und bekleidet nun vorläufig Rang 10. Eine tolle Momentaufnahme und ein weiteres Zeichen, dass das Team auf einem guten Weg ist. Bereits am Ende dieses Weges angekommen scheint Thors faule Drachenbande, deren Klassikersprinter Amadeus Belette heute am Ende die Drachennase vorn hatte und den Zielsprint für sich entscheiden konnte. Glückwunsch!

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Race Report April 15, 2026, Stage 2 of the O Gran Camino: Camiño de Lugo

Second consecutive top-10 finish

Today, dear readers, we'll keep it short and sweet, as there wasn't much action on the second stage of the historic O Gran Camino tour. So let's fast-forward to the first 140km at double speed: Starting gun – 9-rider group – Donaldo and Teo among them – group breaks apart by the time they reach the Alto de Nocedo, 20km from the finish – where, as expected, the climbers up the pace.

Now Sabando and Pinto had to stay with the pack and not fall too far behind. They managed this quite well. Despite the renewed media attention surrounding them, due to extensive coverage on YouTube where they received special mention, both remained as focused as ever and managed to join the chasing group, which set out to close the gap on the climbing specialists. Having also succeeded in this, both Elmos rolled towards the finish line together with the leaders and gave it their all in the mass sprint. It was enough for 7th place for Pinto and 18th for Sabando. Stefan Zander followed in 26th place. Dagoberto Pato, who was voted the most combative rider yesterday due to his fantastic maneuvers, took it easy today, primarily focused on supporting roles in the peloton, and enjoyed his first stage wearing a special jersey. Since the flat time trialists, who had been so strong yesterday, were eliminated on the climb, Sabando temporarily improved to 3rd place in the overall standings. Pinto also improved and now provisionally occupies 10th place. A great snapshot in time and another sign that the team is on the right track. Thor's lazy Dragon gang, whose classics sprinter Amadeus Belette ultimately prevailed today and won the final sprint, seems to have already reached the end of this road. Congratulations!

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Post by Elmo-Tours » Fri Apr 17, 2026 1:19 am

Rennbericht 16.04.2026 Et3 O Gran Camino: Camiño de A Coruña

Erneut gutes Mannschaftsergebnis

Die Etappenverläufe ähneln sich aktuell stark und wir möchten unsere Leser*innen auf keinen Fall ermüden, daher auch heute im Zeitraffer:
Startschuss - 9-köpfige Gruppe, nahezu identisch zur gestrigen - wieder Donaldo und Teo dabei - Gruppe wird nach der Tempoverschärfung am Pico Muralla noch vor dem Alto de Formaris gestellt - noch 20 Kilometer zum Ziel.

Den Massensprint im Feld der Kapitäne und Edelhelfer verhinderten heute aber zwei Attacken. Zander zeigte wieder ein gutes Näschen und packte zwar nicht den Sprung nach ganz vorn aber immerhin in die erste Verfolgergruppe. Er belohnte sich mit dem 9. Platz und damit der dritten Top10 Platzierung für Team Elmo in Folge. Das gute Teamergebis komplettierten Pinto und Sabando in Gruppe 3 auf Rang 18 und 20. In der Gesamtwertung gab es keine nennenswerten Verschiebungen. Diese werden für morgen erwartet, wenn es über deutlich bergigeres Terrain geht.

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Race Report 16.04.2026 ET3 O Gran Camino: Camiño de A Coruña

Another good team result

The stages are currently very similar, and we don't want to bore our readers, so here's a quick recap: Start time - 9-rider group, almost identical to yesterday's - Donaldo and Teo are in it again - the group is caught after the increase in pace at Pico Muralla, before reaching Alto de Formaris - 20 kilometers to go.

Two attacks prevented a mass sprint among the team leaders and key domestiques today. Zander once again showed good instincts and, although he didn't quite make it to the very front, he did manage to get into the first chase group. He rewarded himself with 9th place, securing the third consecutive top-10 finish for Team Elmo. Pinto and Sabando completed the strong team performance, finishing in group 3 in 18th and 20th place respectively. There were no significant changes in the overall standings. These are expected tomorrow when the race takes place over considerably more mountainous terrain.

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Post by Elmo-Tours » Sat Apr 18, 2026 6:40 pm

Rennbericht 17.04.2026 Et4 O Gran Camino: Camiño de Ourense

Donaldo heimst sich Ärger ein und spannendes Etappenfinale

Tag 4 in Nordspanien, Königsetappe und es wurde bergig. Die bei dieser Tour gewohnt dysfunktionale Gruppenzusammensetzung führte heute dazu, dass sich um Giacomo Sartore (Rsc Spree) eine Menge Begleiter scharrten. Wussten sie doch, dass er fürs Bergtrikot fahren würde. Mit dabei auch Donaldo Pato. Diese Gruppe hatte Bestand bis zum Alto de Cabeza de Meda - einer Kategorie-1 Bergwertung 40km vor dem Ziel. Bis dahin hatte Team Rsc Spree bereits 2 Helfer verschlissen und nun war Sartore selbst gefragt. Ohne auch nur einen Meter Hilfe in der Führungsarbeit zu bekommen, kämpfte er sich den Berg hinauf, um oben auf dem Wertungsstrich von Japans Luchs und Pato noch überholt zu werden, die bis dahin nur an seinem Hinterrad hingen. Nicht die feine englische Art...und auch nicht die feine kubanische. Nach deutlichen Worten von Sartore noch an Ort und Stelle, fand später auch Teamchef Elmo deutliche Worte für seinen jungen Schützling: "Das muss er anders lösen. Das ist auf gar keien Fall, wie wir hier arbeiten und zu Erfolg kommen wollen. Du hast am Ende des Tages nur deinen Namen und sonst nichts. Wir werden das ausführlich mit ihm besprechen."

Doch es wurde ja auch noch Rad gefahren. Denn der Alto de Cabeza de Meda - wie klangvoll kann ein Berg bitte benannt sein - läutete auch das Etappenfinale ein. Überstanden diesen noch beide ecuadorianische Elmos, war die erneute Tempoverschärfung für den etwas ermüdeten Sabando dann doch zu viel und er musste abreißen lassen. Glücklicherweise fand sich schnell eine Gruppe, in der er dem finalen Anstieg mit nur 15 Sekunden Abstand aufs Feld der Kapitäne, entgegenrollen konnte. Pinto schaffte den Anschluss, war von diesem Moment aber isoliert. Am finalen Schlussanstieg zeigten sich dann aber beide kämpferisch. Pinto gelang es, einen starken 9. Platz einzufahren und damit erneut ein Top10 Resultat für das junge Team. Sabando kam als 18. über die Ziellinie, Zander als 26. und mit Dagoberto Pato auf Platz 29 sogar noch ein vierter Elmo in den Top30.

Mit diesem Tages-Ergebnis gab es massive Verschiebungen im Gesamklassement, wenngleich auch der Gesamtführende Sadio Mané (Team Allrad) bleibt. Für Team Elmo stellt sich das neue Klassement wie folgt dar: Sabando fällt von Platz 3 auf 9 und Pinto verbessert sich auf Rang 12. Auch Stefan Zander klettert einige Plätze auf Platz 25. In Stein gemeißelt ist damit aber noch nichts, halten doch die letzten 60km der morgigen Schlussetappe noch drei Kategorie-2 Anstiege für die Kontrahenten bereit. Wir dürfen gespannt sein.

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Race Report 17.04.2026 Et4 O Gran Camino: Camiño de Ourense

Donaldo gets into trouble and a thrilling stage finale

Day 4 in northern Spain, the queen stage, and it was mountainous. The characteristically dysfunctional group composition of this tour meant that a large group of companions gathered around Giacomo Sartore (RSC Spree). They knew he was aiming for the polka dot jersey. Donaldo Pato was among them. This group remained intact until the Alto de Cabeza de Meda – a Category 1 climb 40km from the finish. By then, Team RSC Spree had already lost two teammates, and now it was Sartore's turn to take charge. Without receiving a single meter of assistance at the front, he fought his way up the mountain, only to be overtaken at the summit by Japan's Lynx and Pato, who until then had been glued to his wheel. Not the English way...and not the Cuban way either. After Sartore's pointed remarks on the spot, team manager Elmo later had equally pointed words for his young protégé: "He has to handle this differently. This is absolutely not how we work here or how we want to achieve success. At the end of the day, all you have is your name and nothing else. We will discuss this with him in detail."

But there was still the cycling to be done. The Alto de Cabeza de Meda – how evocative a name can a mountain be – heralded the stage finale. While both Ecuadorian Elmos made it through, the renewed increase in pace proved too much for the somewhat fatigued Sabando, and he had to drop back. Fortunately, a group quickly formed, allowing him to roll towards the final climb just 15 seconds behind the peloton. Pinto managed to catch up, but from that moment on, he was isolated. On the final climb, both riders showed their fighting spirit. Pinto managed to secure a strong 9th place, once again achieving a top-10 result for the young team. Sabando crossed the finish line in 18th, Zander in 26th, and with Dagoberto Pato in 29th place, there was even a fourth Elmo rider in the top 30.

This day's result led to significant changes in the overall standings, although overall leader Sadio Mané (Team Allrad) remains in his position. For Team Elmo, the new standings are as follows: Sabando drops from 3rd to 9th place, and Pinto improves to 12th. Stefan Zander also climbs several places to 25th. However, nothing is set in stone yet, as the final 60km of tomorrow's stage still hold three Category 2 climbs for the competitors. We'll have to wait and see.

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Post by Elmo-Tours » Sun Apr 19, 2026 11:18 am

Rennbericht 19.04.2026 Et5 O Gran Camino: Camiño de Pontevedra

Knapp vorbei ist auch daneben

Schlussetappe - Tourfinale. Es galt, die gute Ausgangsposition einer Top 10 Platzierung ins Ziel zu fahren - Es sollte nicht gelingen. Doch von Beginn an: Etappenstart - Gruppe mit den üblichen Verdächtigen, darunter wieder Donaldo Pato, der als aussichtsreicher Kandidat auf einen Top 3 Platz in der Bergwertung ins Tourfinale ging und Uffe Lauritsen. Mit großem Kraftaufwand erreichte die Gruppe nach 114 Kilometern als erste den Alto da Portela. Und tatsächlich konnte Pato die Kategorie-2 Wertung für sich entscheiden und sich damit seine Position in der Bergwertung gar noch verbessern.

Über das Geschehen in der Spitzengruppe verpasste es Teamchef Elmo aber wichtige taktische Anweisungen an Sabando und Pinto im Peloton durchzugeben. Dort kam es zu einem Angriff, denn die Doppelspitze der Elmos schlicht verpasste. Nahezu alle Favoriten fuhren aus dem Peloton heraus zwischenzeitlich einen Vorsprung von fast 2 Minuten heraus. Zwar konnten Pinto und Sabando nach einer eifriger Aufholjagd, nahezu alle Klassiker am Schlussanstieg wieder einfangen, dennoch verloren sie eine unnötige Minute auf die Bergspezialisten und damit die Chance auf eine Top10 Platzierung im Gesamtklassement. Am Ende schaffte es Pinto noch auf Rang 11 in der Tageswertung und damit auch Rang 11 im Gesamtklassement. Sabando fiel mit Rang 14 auf der Schlussetappe letztlich auf Rang 12 im Gesamtklassement. Zander festigte mit Platz 24 in der Tageswertung Rang 25.

Tour-Resümee:

Insgesamt fährt Team Elmo damit zwar ein gutes Mannschaftsergebnis ein, das man vorher sicherlich so unterschrieben hätte. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack der verpassten Chancen: Ein Top10-Ergebnis wäre hier sicherlich drin gewesen, auch in der Teamwertung verpasste man mit Rang 6 nur haarscharf die bezahlten Ränge und schließlich landete Donaldo Pato in der Bergwertung punktgleich mit Rang 3 auf dem unglücklichen 4. Rang.

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Race Report 19.04.2026 ET5 O Gran Camino: Camiño de Pontevedra

Close but no cigar

Final stage - Tour finale. The goal was to secure a top-10 finish from their strong starting position – but it wasn't to be. Let's start from the beginning: Stage start - a group with the usual suspects, including Donaldo Pato, who entered the Tour finale as a promising candidate for a top-3 finish in the mountains classification, and Uffe Lauritsen. With a tremendous effort, the group was the first to reach the Alto da Portela after 114 kilometers. And indeed, Pato managed to win the Category 2 classification, thus improving his position in the mountains classification.

However, due to the action in the leading group, team manager Elmo missed the opportunity to relay important tactical instructions to Sabando and Pinto in the peloton. An attack ensued, as Elmo's two leaders simply failed to notice. Almost all the favorites broke away from the peloton and at one point built up a lead of nearly two minutes. Although Pinto and Sabando, after a spirited chase, managed to recapture almost all the classic climbs on the final ascent, they still lost an unnecessary minute to the climbers and thus their chance of a top-10 finish in the general classification. In the end, Pinto managed to finish 11th in the stage and therefore also 11th in the overall standings. Sabando's 14th place on the final stage dropped him to 12th overall. Zander consolidated his 25th place overall with a 24th-place finish in the stage.

Tour Summary:

Overall, Team Elmo achieved a good team result, one they certainly would have welcomed beforehand. Nevertheless, a bitter aftertaste of missed opportunities remains: A top 10 result would certainly have been possible here, and in the team classification, they narrowly missed out on the paid places with 6th place, and finally, Donaldo Pato finished in an unfortunate 4th place in the mountains classification, tied on points with 3rd place.

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Post by Elmo-Tours » Mon Apr 20, 2026 11:21 am

Rennbericht 19.04.2026 Amstel Gold Race

Die einen kratzen am Bienenstich, die anderen an der Top10

Ohne Sabando, der sich von den jüngsten Tourstrapazen erholen sollte und Ulrich, dem das Profil nicht wirklich entgegenkam, reiste das Team ins niedländische Maastricht. Auf 257km und unzähligen kurzen aber steilen Rampen galt es dort, den Sieger des diesjährigen Amstel Gold Race zu ermitteln. Mit Blick auf den Energiehaushalt angesichts des vollen Rennkalenders verzichteten die Elmos heute auf eigene Attacken und blieben geschützt im Feld. Unruhe entstand erst, als Lauritsen, Tabarez und Calderon an Km 119 zu nah an einem Bienenstock entlangfuhren und mehrfach gestochen wurden. Das Trio, insbesondere Lauritsen hatte es übel erwischt, fiel sofort aus dem Feld zurück und musste das Rennen wenig später aufgeben. Gute Besserung!

Die verbleibenden 6 Elmos blieben ihrer Taktik treu und sammelten sich schützend um die heutige Doppelspitze Pinto/Woila. Insbesondere beide Pato-Brüder leisteten heute wertvolle Helferarbeiten und kämpften sich immer wieder ins Peloton zurück. Als sich 10km vor dem Ziel eine vier köpfige Gruppe um Jan Altmeier und Dominik Struff, beide vom Team Trojer Velau, Alponse de Preese (Team Fraegg) und den späteren Tagessieger Sajit Shrestha (Bahrain-Merida) aus dem Feld absetzen konnte, zog das ohnehin hohe Tempo nochmals an. Pinto schaffte am letzten Anstieg den Sprung in die Verfolgergruppe und überquerte die Ziellinie auf einem guten 11. Platz. Woila kam in Gruppe 4 ins Ziel und holte dort nach einem tollen Sprint noch den 22. Rang.

Als nächstes geht's - so hört man es die Spatzen von den Dächern rufen - für einige Tage in die Alpen. Hier könnte es auf redaktioneller Ebene zu Änderungen kommen. Denn aufgrund personeller Engpässe sind wir noch nich sicher, ob wir es wie gewohnt schaffen, die einzelnen Etappen zu covern oder ob es diesmal eine ausführliche Tour-Review geben wird.

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Race Report April 19, 2026 Amstel Gold Race

Some are scratching at the bee sting, others at the top 10

Without Sabando, who was recovering from the recent Tour de France exertions, and Ulrich, for whom the course profile didn't really suit, the team traveled to Maastricht in the Netherlands. The 257km course, featuring countless short but steep climbs, was set to determine the winner of this year's Amstel Gold Race. Mindful of their energy levels given the packed race calendar, the Elmos refrained from launching their own attacks and stayed safely within the peloton. The only disruption came when Lauritsen, Tabarez, and Calderon rode too close to a beehive at kilometer 119 and were stung multiple times. The trio, especially Lauritsen, was badly affected, immediately dropped back from the peloton, and had to abandon the race shortly afterward. Get well soon!

The remaining six Elmos stuck to their tactics and formed a protective group around today's leading duo, Pinto and Woila. In particular, both Pato brothers provided invaluable support today, repeatedly fighting their way back into the peloton. When a four-man group consisting of Jan Altmeier and Dominik Struff (both from Team Trojer Velau), Alponse de Preese (Team Fraegg), and the eventual stage winner Sajit Shrestha (Bahrain-Merida) broke away from the field with 10km to go, the already high pace increased even further. Pinto managed to join the chase group on the final climb and crossed the finish line in a respectable 11th place. Woila finished in group 4 and, after a fantastic sprint, secured 22nd place.

Next up – or so the word on the street is – a trip to the Alps for a few days. This information may be subject to change at the editorial level. Due to staffing shortages, we are not yet sure whether we will be able to cover the individual stages as usual, or whether there will be a detailed tour review this time.

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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz

Post by Elmo-Tours » Sun Apr 26, 2026 2:50 am

Tourbericht Tour of the Alps, 20.-24. April 2026: Elmo 04 Vizekusen

Letzte Woche ging es in die Alpen. 5 Tage am Stück hoch und runter sollte dem Thüringer Team, das eigentlich nur grüne Hügel gewohnt ist, einiges abverlangen. Rigoberto Sabando bat das Team aus persönlichen Gründen um die Erlaubnis, seine Familie in Quito besuchen zu dürfen. Die nun seit seinem Wechsel vor anderthalb Saisons andauernde große Distanz zu seinen Eltern und zahlreichen Geschwistern stellt doch eine empfindliche Belastung für den ausgeprägten Familienmenschen dar. Heimweh ist daher nicht zum ersten Mal ein Thema, mit dem man sich im Hause Elmo beschäftigt. Dabei spielt normalerweise auch Landsmann Pinto für den jungen Sabando eine wichtige Rolle. Diesmal aber half nur der Flug zur Familie. Böse Zungen munkeln, die Auszeit könnte auch darin begründet sein, dass er zuletzt doch etwas mit seiner Form haderte. Genau anders herum scheint jedoch ein Schuh draus zu werden. Wenn nämlich das Heimweh selbst den Ausgangspunkt für die Formkrise darstellt, macht die Flugerlaubnis aus Teamsicht absolut Sinn. Wir freuen uns jedenfalls darauf, den sympathischen Jungprofi bald wieder zufrieden und in Topform zu sehen.

Für die anstehende Tour aber übernahm Landsmann Jairo Pinto die Kapitänsrolle. Und wie er das tat. Mit den Etappenplatzierungen 7, 8, 16, 15 und 5 fuhr er konstant Top20, drei mal gar Top10 Platzierungen ein. Am Ende reichte das für Rang 12 der Gesamtwertung. Für eine Top10 Platzierung hielt die Tour schlicht eine Bergankunft zu wenig bereit, sodass die starken Klassikerspezialisten im Feld immer wieder ihre Chance witterten. Immerhin konnte er aber einige der etablierten und nominell stärkeren Bergfahrer hinter sich lassen. In der Jungfahrerwertung musste er sich mit dieser konstant guten Leistung letztlich allein Timo Ikävalko vom Team Black-Star geschlagen geben. Und auch wenn mit der verpassten Top10 Platzierung und dem verpassten weißen trikot erneut der ganz große Wurf ausblieb, sollten seine mittlerweile bereits 34 Profirennen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Mann gerade einmal 22 Lenze zählt und das Beste noch vor sich hat.

Ebenfalls einen starken Eindruck hinterließ Ed Woila, der nicht nur zwei Bergwertungen der Kategorie 1 und eine der Kategorie für sich entscheiden konnte, sondern über die komplette Tour hinweg auch bei zahlreichen weiteren Bergwertungen vordere Ränge und damit Punkte einfuhr. Derer insgesamt 59. Damit musste auch er sich lediglich Zsolt Durkó vom Hoefs Cycling Team (Glückwunsch!) geschlagen geben und erfuhr sich Rang 2 in der Bergwertung.

Erneut fuhr man also zwar wieder kleine Achtungserfolge ein, erneut sind diese aber eben auch mal wieder keine Einträge ins Palmares wert. Dem aufmerksamen Leser ruft sich hier möglicherweise der Beitragstitel wieder ins Gedächtnis. Mit zwei zweiten Plätzen in den Abschlusswertungen und der knapp verpassten Top10 Platzierung erinnert Team Elmo bei dieser Rundfahrt etwas an die legendäre 2001/02 Saison der Werkself aus Leverkusen, die mit den beiden verlorenen Finals in Pokal und Champions-League sowie dem verpatzen Meisteraschaftsendspurt ebenfalls zum dreifach gehörnten tragischen Helden wurde und für viele Jahre auf den wenig schmeichelhaften Beinamen Vizekusen hören durfte. Wie es allem Hohn zum Trotz auch den Leverkusnern später noch glückte, drücken wir auch Team Elmo die Daumen, dass der große Wurf irgendwann gelingen mag. Es darf allerdings gern weniger als 25 Jahre dauern.

Gratuliert sei an dieser Stelle natürlich noch dem Gewinner des Sprinttrikots Mengitsu Bekele (Team Jokers) und vor allem dem starken Gesamtsieger Kai Bürstner vom Team Seibu High School. Wir konnten bis zum Redaktionsschluss leider nicht aufklären, ob das Team von einer Schule gesponsert wird oder aber ob es sich tatsächlich um ein Schulteam handelt. In letzterem Fall wäre aber dann doch zumindest kritisch zu hinterfragen, warum der Gesamtsieger mit 27 Jahren noch die High-School absolviert. Aber wie schon Titus Livius wusste, 'Potius sero quam nunquam', zu deutsch 'besser spät als nie'.

Da dies auch der Leitspruch unserer Redaktion ist, an der der Fachkräftemangel eben auch nicht spurlos vorrüberzieht, hoffen wir, Ihnen mit dieser etwas verspäteten Tour-Zusammenfassung dennoch einen Einblick in die neuesten Geschehnisse um das eifrige Jenaer Team gewährt zu haben und freuen uns wie immer auf die nahenden nächsten Abenteuer.

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Tour Report Tour of the Alps, April 20-24, 2026: Elmo 04 Vicekusen

Last week, the team headed to the Alps. Five days of continuous ups and downs were expected to be quite demanding for the Thuringian team, who are used to nothing but rolling green hills. Rigoberto Sabando asked the team for permission to visit his family in Quito for personal reasons. The considerable distance from his parents and numerous siblings, which has persisted since his move a season and a half ago, is a significant burden for the devoted family man. Homesickness is therefore not a new issue for the Elmo family. His compatriot Pinto usually plays an important role in the young Sabando's situation. This time, however, only a flight to be with his family would help. Some are whispering that the break might also be due to his recent struggles with his form. However, the opposite seems more likely. If homesickness itself is the root cause of his dip in form, then granting him permission to fly makes perfect sense from the team's perspective. In any case, we look forward to seeing the likeable young pro happy and back in top form soon.

For the upcoming Tour de France, however, his compatriot Jairo Pinto took over the captaincy. And how he did it! With stage finishes of 7th, 8th, 16th, 15th, and 5th, he consistently achieved top-20 results, even securing three top-10 finishes. In the end, this was enough for 12th place overall. The Tour simply didn't offer enough mountain finishes for a top-10 result, so the strong classics specialists in the peloton repeatedly seized their opportunities. Nevertheless, he managed to finish ahead of several of the established and nominally stronger climbers. In the young rider classification, this consistently strong performance ultimately meant he was only beaten by Timo Ikävalko of Team Black-Star. And even though missing out on a top-10 finish and the white jersey once again meant he missed out on the ultimate prize, his 34 professional races under his belt shouldn't obscure the fact that he's only 22 years old and has his best years ahead of him.

Ed Woola also made a strong impression, not only winning two Category 1 climbs and one Category 1 climb, but also securing top positions and points in numerous other mountain classifications throughout the entire tour. He amassed a total of 59 points. This meant he was only beaten by Zsolt Durkó of the Hoefs Cycling Team (congratulations!) and finished second in the mountains classification.

Once again, the team achieved some minor successes, but once again, these aren't enough to add anything to their list of achievements. The attentive reader might recall the title of this article. With two second-place finishes in the overall classifications and narrowly missing the top 10, Team Elmo's performance in this tour is somewhat reminiscent of the legendary 2001/02 season of Bayer Leverkusen, who, with their two lost finals in the cup and Champions League, as well as their botched run at the end of the league title race, also became the tragic heroes of three seasons and were saddled with the unflattering nickname "Vizekusen" for many years. Just as Leverkusen, despite all the derision, eventually managed to achieve something great, we wish Team Elmo the best of luck in real life, hoping that they'll eventually achieve their big breakthrough. Hopefully, it won't take another 25 years.

Basically, it shouldn't take 25 years. Congratulations are in order, of course, to the winner of the sprint jersey, Mengitsu Bekele (Team Jokers), and especially to the impressive overall winner, Kai Bürstner from Team Seibu High School. Unfortunately, we were unable to clarify before our editorial deadline whether the team is sponsored by a school or if it is indeed a school team. In the latter case, it would certainly be worth questioning why the overall winner, at 27, is still in high school. But as Titus Livius knew, 'Potius sero quam nunquam,' which translates to 'better late than never.'

Since this is also the motto of our editorial team, which is not immune to the shortage of skilled personnel, we hope that this somewhat belated Tour summary has nevertheless given you some insight into the latest developments surrounding the dedicated Jena team, and as always, we look forward to their upcoming adventures.
Last edited by Elmo-Tours on Sun Apr 26, 2026 12:17 pm, edited 4 times in total.

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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz

Post by Hoefs Cycling Team » Sun Apr 26, 2026 8:59 am

Nice report again. Ed Woola was a tough nut to crack! ride Sabando the Giro, in preparation for the Tour? Or is the white jersey his goal in the Giro? I'm keeping an eye on Elmo!

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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz

Post by Elmo-Tours » Tue Apr 28, 2026 2:12 am

Rennberichte 25.04.; 26.04. und 27.04.2026

Newsflash: Pinto bringt Brot nach Hause!

Nach dem Gran Prix de Casa, den Götz Ulrich - jawohl, den gibts auch noch - in einem starken Feld und hinter dem Sieger Frits Nijhuis vom Team Fraegg (Glückwunsch!) immerhin auf Platz 11 beenden konnte und die Top 10 damit nur knapp verpasst hat, standen in den vergangenen beiden Tagen zwei schwere Klassiker ins Haus.

Am Sonntag startete das Jenaer Team beim Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich. Unbarmherzige 3670 Höhenmeter galt es auf insgesamt 257 Kilometern zu bewältigen. Team Elmo zeigt sich geduldig und sammelte - wie so viele - die Kräfte für das harte Finale im Feld. Pinto - der lange Zeit aufopferungsvolle Hilfe von seinem Team bekam - zeigte sich formstark und kam völlig ausgelaugt aber zufrieden als 8ter ins Ziel. Endlich mal eine Top10 Platzierung in einem wichtigen Rennen! Gratuliert wird selbstredend auch dem ebenso verdienten wie stolzen Sieger Bronwyn Chesterfield vom Team Medical Service, der im knappen Schlussprint Enrique Amengual vom Team Vikings Berlin und Bong JaeHyun vom RC Hachen auf die Plätze verwies.

Der Team-Masseur muss ein Hexer sein, anders ist es beinah nicht zu erklären, dass der junge Ecuadorianer keine 24 Stunden später wieder beim Giro dell Appennino an der Startlinie stand. Diesmal hatte man sich in Jena aber eine andere Strategie überlegt. So attackierten mit Ed Woila und Donaldo Pato vom Start weg gleich zwei Elmos und schafften es in die - man höre und staune - 18-köpfige Gruppe. Man höre und staune gar noch mehr, denn trotz der enormen Größe rollte die Gruppe ohne größere Reibereien und konnte schließlich erst nach 160km am Gipfel des Piatralavezzara gestellt werden. Um die zahlreichen Wertungen, die bis dahin entlang des Wegesrands lagen, machte sich insbesondere der junge Pato verdient, der alleine einen Zwischensprint und zwei Bergwertungen für sich entscheiden konnte. Dann aber brach das Etappenfinale an. Ed Woila, der aus der eingeholten Spitzengruppe nun wieder im Peloton landete, konnte Pinto auch spät im Rennen noch etwas aus dem Wind nehmen, bis dann an der berühmt-berüchtigten Madonna della Guardia die Bergspezialisten das Tempo verschärften und das Feld sprengten. Pinto - der nur knapp nichht mit den Besten mithalten konnte, fand sich schnell in der ersten Verfolgergruppe wieder. Aus dieser heraus attackierte ein Dreigespann aus starken Klassikern, denen der nun doch sichtlich erschöpfte Pinto nicht zu folgen vermochte. Kampfgeist zeichnet sich aber auch dadurch aus, sich von Tiefschlägen nicht nachhaltig beindrucken zu lassen. Und so zeigte der Jungprofi nur wenige Kilometer später echte Nehmer-Qualitäten und erhohlte sich wieder soweit, dass er zwei Kilometer vor dem Ziel die Konztentration hoch halten und einer erneuten Attacke folgen konnte - diesmal von Jes Holtsø (ATB-Racing), einem alten Bekannten von der Baskenlandrundfahrt. Mit dem Tigersprung auf der Ziellinie hatte Pinto diesmal gar die Nase vorn und sicherte sich Platz 7. Auch hier sei natürlich dem stolzen und verdienten Sieger gratuliert: Glückwünsche gehen an Sasuke Uchiha vom Team Uomo Nero.

Zwei tolle Ergebnisse, die dem finanziell gebeutelten Team nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht gut zu Gesicht stehen, sondern die damit auch mehr als nur Vorbereitungsrennen für die anstehende Tour du Romandie darstellten.

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Race reports April 25, 26, and 27, 2026

Newsflash: Pinto brings home some bacon!

After the Gran Prix de Casa, which Götz Ulrich - yes, it still exists - managed to finish in 11th place in a strong field and behind the winner Frits Nijhuis from Team Fraegg (congratulations!), narrowly missing the top 10, two tough classics were on the agenda in the past two days.

On Sunday, the Jena-based team started in the Monument Liège-Bastogne-Liège. A merciless 3,670 meters of elevation gain had to be conquered over a total of 257 kilometers. Team Elmo showed patience and, like so many others, conserved their energy for the grueling finale in the peloton. Pinto — who received dedicated support from his team for a long time—showed excellent form and crossed the finish line in 8th place, completely exhausted but satisfied. Finally, a top-10 finish in an important race! Congratulations are of course also extended to the equally deserving and proud winner Bronwyn Chesterfield from Team Medical Service, who in the close final sprint relegated Enrique Amengual from Team Vikings Berlin and Bong JaeHyun from RC Hachen to second and third place, respectively.

The team masseur must be a magician; otherwise, it's almost impossible to explain how the young Ecuadorian was back on the starting line of the Giro dell'Appennino less than 24 hours later. This time, however, the team in Jena had devised a different strategy. Ed Woila and Donaldo Pato, both members of the Elmo team, attacked right from the start and managed to get into the – believe it or not – 18-strong breakaway. And believe it or not, despite its enormous size, the group rolled along without any major clashes and was only caught after 160km at the summit of Piatralavezzara. Young Pato, in particular, earned credit for the numerous intermediate sprints along the route, winning an intermediate sprint and two mountain classifications on his own. Then, the stage finale began. Ed Woola, who had been caught in the breakaway and rejoined the peloton, managed to put some distance between himself and Pinto late in the race, until the climb to the infamous Madonna della Guardia saw the climbers up the pace and split the field. Pinto, who had just missed keeping up with the leaders, quickly found himself in the first chase group. From this group, a trio of strong Classics riders attacked, but the now visibly exhausted Pinto was unable to follow. However, true fighting spirit is also characterized by not being permanently discouraged by setbacks. And so, just a few kilometers later, the young professional demonstrated real resilience, recovering enough to maintain his concentration two kilometers from the finish and respond to another attack – this time from Jes Holtsø (ATB-Racing), an old acquaintance from the Tour of the Basque Country. With his tiger-like leap at the finish line, Pinto even had the edge this time and secured 7th place. Congratulations are also in order for the proud and well-deserved winner: Congratulations to Sasuke Uchiha from Team Uomo Nero.

Two great results that not only benefit the financially struggling team from an economic point of view, but also represent more than just preparation races for the upcoming Tour du Romandie.

Elmo-Tours
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz

Post by Elmo-Tours » Tue Apr 28, 2026 2:32 am

Hoefs Cycling Team wrote:
Sun Apr 26, 2026 8:59 am
Nice report again. Ed Woola was a tough nut to crack! ride Sabando the Giro, in preparation for the Tour? Or is the white jersey his goal in the Giro? I'm keeping an eye on Elmo!
We expressly thank you for the kind words, but ask for your understanding that as an editorial team we cannot and do not want to participate in speculation about the tour registration and team composition. This is simply beyond our competence. ;)

We send our best regards and look forward to reporting on races with the great Hoefs Cycling Team and Team Elmo-Tours in the near future! :)

Elmo-Tours
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz

Post by Elmo-Tours » Wed Apr 29, 2026 2:04 am

Eilmeldung von der Tour de Romandie: SIEG für SABANDO 🎉🥇🍻

Das Eis ist gebrochen, die Kuh ist vom Eis, es hat endlich gefunkt! Mögen größere Poeten größere Worte finden - Wir, lieber Leserinnen und Leser, aber sind nahezu sprachlos, ob der jüngsten Geschehnisse! Doch von Beginn an:

Bis zuletzt war unsicher, ob Rigoberto Sabando rechtzeitig zum Start der Tour de Romandie in der Schweiz landen wird. Kam es doch aufgrund andauernder Streiks der französischen Air-Traffic-Control schon seit Tagen zu teils erheblichen Verspätungen. Der von massivem Heimweh geplagte Sabando - wir berichteten unlängst ausführlicher dazu - befand sich auf dem Rückflug aus seiner Heimat Ecuador. Doch diesmal hatte Team Elmo das Glück auf seiner Seite. Mit einem breiten Lächeln stieg Sabando aus dem Flieger. Entsprechend erleichtert fiel auch die Begrüßung der Mannschaftskollegen aus. Das Team ist wieder vollständig. Besonders herzlich fiel vor allem die Begrüßung zwischen Sabando und Landsmann Jairo Pinto aus. Letzterer hatte mit zuletzt tollen Leistungen die Fahne hoch gehalten und damit auch erfolgreich die mediale Aufmerksamkeit von der wohl durchaus heiklen mentalen Verfassung Sabandos abgelenkt.

Gut gelaunt begab man sich also an den Start. Auf dem heutigen Tour-Programm stand zunächst der Prolog. Dieser führte auf nur 3 Kilometern durch Villars-sur-Glâne im Kanton Freiburg. Ging es die ersten beiden Kilometer noch leicht bergab, hielt der dritte Kilometer dann aber noch eine ordentliche Rampe für die Fahrer bereit. Diese kam für den jungen Berg- und Zeitfahrspezialisten Sabando wie gerufen. Als Division 5 Team früh gestartet, eroberte sich der junge Ecuadorianer früh den Hot Seat. Es sollte ein langer und nervenzehrender Nachmittag auf eben jenem Stuhl werden. Zwar konnte sein an diesem Tag größter Konkurrent - der ausgewiesene Zeitfahrspezialist und Paris-Roubaix-Zweitplatzierte Lajos Bárdos vom Hoefs Cycling Team auf den ersten beiden Kilometern zwei Sekunden auf Sabandos Zeit herausfahren, am Schlusskilometer kam Sabando dann aber seine Bergfestigkeit zu Gute. So verlor Bárdos auf dem Schlussanstieg nicht nur seinen knappen Vorsprung, sondern kassierte noch 3 weitere Sekunden. Da sich in der Folge auch die restliche, durchaus namhafte Konkurrenz an Sabandos Zeit die Zähne ausbiss, blieb dieser bis zum Schluss auf dem Hot Seat sitzen und wurde schließlich lautstark und mitsamt Stuhl von seinen Teamkameraden zur Siegerehrung getragen.

Der erst 22 Jahre alte Sabando feiert damit nicht nur den ersten Profisieg seiner noch jungen Karriere, sondern bekam auch das gelbe Trikot des Gesamtführenden überreicht. In einem emotionalen Interview widmete er den Sieg seiner Familie und seinen Feunden in Ecuador. Wir gehen jede Wette ein, nicht nur hier in der Schweiz, sondern auch in einem gewissen Straßenzug in Quito wird es heute Abend sehr laut und lebhaft.

Sichtlich ergriffen zeigte sich auch Teamchef Elmo: "Das ist dem Jungen einfach zu gönnen! Er hat ne Menge mitgemacht in den letzten Tagen. Einfach war das alles nicht - nicht für ihn und nicht für uns. Aber ich denke, wir haben nachgewiesen, dass bei uns der Mensch im Mittelpunkt steht. Und Menschen brauchen manchmal eben auch mehr als nur Training und Disziplin, um erfolgreich sein zu können. Wir freuen uns unendlich für Rigo! Das hat er sich einfach verdient und am Ende zahlt er damit auch der Mannschaft viel zurück! Die war immer da! Auch zeigt er uns damit, dass der Weg, den wir hier seit Wochen alle zusammen gehen, der richtige ist. Aber jetzt mal genug von dem ganzen Gefühlsquatsch hier. Unter uns...wo ist hier eigentlich die nächste Kneipe? Heute gibts ein, zwei lecker Bierchen fürs Team. Disziplin hin oder her - mir scheißegal! Wir sind hier schließlich alles keine Maschinen. Und wenn die morgen 350km über Kopfstein knallen müssten....man muss die Feste feiern, wie sie fallen und das heute ist aber sowas von ein Fest für uns!"

Man darf also gespannt sein, in welcher Verfassung das Team um den Träger des Gelben Trikots morgen an den Start rollt. Aber wer kanns ihnen verdenken. Es ist schließlich der erste Etappensieg des Teams seit April 2015, damals ein Teamzeitfahren, und gar der erste Etappensieg eines Einzelfahrers seit April 2013. Im April macht der Elmo, was er will!

Mit diesem Meisterwerk der Reimkunst verabschieden auch wir uns für heute, Sie, liebe Leserinnen und leser, lesen uns dann - so es nicht noch weitere Anlässe für Eilmeldungen gibt - wieder in ein paar Tagen zur Tour-Review.

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Breaking news from the Tour de Romandie: VICTORY for SABANDO 🎉🥇🍻

The ice is broken, the battle is over, the spark has finally ignited! Greater poets may find greater words – but we, dear readers, are practically speechless at the recent events! Let's start from the beginning:

Until the very last minute, it was uncertain whether Rigoberto Sabando would land in Switzerland in time for the start of the Tour de Romandie. Due to ongoing strikes by French air traffic control, there had been significant delays for days. Sabando, who was suffering from severe homesickness – as we recently reported in more detail – was on his way back from his native Ecuador. But this time, luck was on Team Elmo's side. Sabando stepped off the plane with a broad smile. His teammates greeted him with corresponding relief. The team is complete again. The greeting between Sabando and his compatriot Jairo Pinto was particularly warm. Pinto's recent excellent performances had kept the team's spirits high and successfully diverted media attention from Sabando's precarious mental state.

In high spirits, the team headed to the starting line. The prologue was first on the agenda for today's tour. This short 3-kilometer course led through Villars-sur-Glâne in the canton of Fribourg. While the first two kilometers were slightly downhill, the third kilometer presented the riders with a significant climb. This proved to be a perfect opportunity for the young climbing and time trial specialist, Sabando. Starting early as a Division 5 team, the young Ecuadorian quickly secured the hot seat. It would prove to be a long and nerve-wracking afternoon in that very seat. Although his biggest rival that day – the renowned time trial specialist and Paris-Roubaix runner-up Lajos Bárdos of the Hoefs Cycling Team – managed to gain two seconds on Sabando's time in the first two kilometers, Sabando's climbing prowess ultimately proved decisive in the final kilometer. Bárdos not only lost his narrow lead on the final ascent but also conceded another three seconds. As the rest of the competition, including some quite well-known competitors, also failed to beat Sabando's time, he remained in the hot seat until the very end and was ultimately carried, chair and all, by his teammates to the podium ceremony.

The 22-year-old Sabando thus celebrated not only his first professional victory in his still young career, but also received the yellow jersey of the overall leader. In an emotional interview, he dedicated the victory to his family and friends in Ecuador. We'll bet anything that it will be very loud and lively tonight, not only here in Switzerland, but also on a certain street in Quito.

Also Team manager Elmo was visibly moved: "The lad absolutely deserves this! He's been through a lot these past few days. It wasn't easy – not for him and not for us. But I think we've proven that people are at the heart of everything we do. And sometimes people need more than just training and discipline to be successful. We're incredibly happy for Rigo! He's earned this, and in the end, he's giving so much back to the team! They've always been there for him! He's also showing us that the path we've all been on together for weeks is the right one. But enough of all this emotional stuff. Between you and me... where's the nearest pub? We're having a couple of nice beers for the team tonight. Discipline or not – I don't give a damn! We're not machines here. And even if they have to blast 350km over cobblestones tomorrow... you have to celebrate the good times when they come, and today is definitely a celebration for us!"

So, we can all be curious to see what kind of shape the team around the wearer of the yellow jersey will be in when they roll up to the starting line tomorrow. But who can blame them? After all, it's the team's first stage win since April 2015, back when it was a team time trial, and even the first stage win by an individual rider since April 2013. In April, Elmo does not chill!

With this masterpiece of rhyme, we'll also bid you farewell for today. You'll read us again in a few days for our Tour de France review – unless there are any further breaking news events.
Last edited by Elmo-Tours on Wed Apr 29, 2026 7:54 pm, edited 1 time in total.

schappy
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz

Post by schappy » Wed Apr 29, 2026 6:21 pm

Dafür, dass du nahezu sprachlos warst, war es aber der längste Text jemals von dir. Glückwunsch! Freut mich sehr für dich.
I´ve got the magic in me

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